Die Seiten netzvergleiche.de und netzsieger.de sind angeblich objektiv, neutral und sachkundig. Doch tatsächlich sind sie verbrauchertäuschender Unsinn.
Zuviel Salz ist laut Öko-Test in der Suppe. Trotzdem werden die versalzenen Gemüsebrühen mit „gut“ bewertet. Das dürfte die Hersteller freuen, denn sie können ein Label kaufen und damit werben.
Es ist erstaunlich, wie viele Internetseiten Mikrowellen tatsächlich testen. Genauso erstaunlich sind die unterschiedlichen Ergebnisse und wie wenig Verlass auf sie ist.
Richtig gelesen sagt der Name der Seite bestechtest.com alles über ihren Charakter.
Fast 30 Internetseiten wollen herausgefunden haben, welcher Barttrimmer der Beste ist. Die Ergebnisse könnten nicht unterschiedlicher sein.
Die Bewertung von 120 der 172 Produkte im Heft beruht zumindest teilweise auf den von den Herstellern deklarierten Inhaltsstoffen. Und das ist nicht das einzige Problem.
Eisenmangel macht krank. Zuviel Eisen auch. Trotzdem raten viele unseriöse Internetseiten zur unkontrollierten Einnahme von überdosierten Nahrungsergänzungsmitteln. Denn viele verdienen daran durch die Weiterleitung der User zumeist an Amazon.
Die Ranglisten auf top10wahl.de sind weder „clever“ erstellt noch ein „ein guter Ausgangspunkt zum Einkaufen“. Denn die Betreiber der Seite sind schlicht Betrüger.
Die beiden Wortbestandteile „Öko“ und „Test“ standen für eine ökologische Ausrichtung und verlässliche Verbraucherberatung auf der Grundlage von fundierten Tests. Aktuell sehen wir eher eine Menge Konzeptionslosigkeit.
verbraucher-report.com will angeblich helfen, bessere Kaufentscheidungen zu treffen und Fehlkäufe zu vermeiden. Tatsächlich werden wahllos Testsieger ausgerufen und durch die Verlinkung zu Amazon wird Geld verdient.
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